Verfasst von: Julian | 6. Dezember 2009

Das böse erwachen…und Loch Ness

Einen schönen zweiten Advent euch allen.

Gestern ging es ja nach Inverness und von da aus dann nach Loch Ness wie der aufmerksame Leser ja weiß. Hing ging es mit nem Zug um 8:10 in der Früh (ja, viel zu früh, ihr habt recht) – ohne zu wissen ob man von Inverness nach Loch Ness kommt.
Bevor es aber überhaupt nach Inverness ging, gab es erstmal ne Böse überraschung. Irgendwer hatte mein Rad geklaut (das hier im 3ten Stock im Flur steht – es hatte also niemand zugang von außen).

Danke meines unglaublichen Scharfsinns habe ich aber direkt kombiniert das das verschwinden meines Rads mit der Party vom Nachbarn zu tun haben muss. Nachdem er dann damit konfrontiert wurde, kam heraus das einer seiner Partygäste mit vollem Kopp mein Rad geklaut hat um heim zu fahren – grandios. Immerhin ist es inzwischen wieder da, Glück gehabt.
Naja, zurück zum Tagestripp. Es ging dann recht ereignislos nach Inverness. Danach hies es erstmal die Busstation zu finden, die leider nirgends ausgeschildert war.
Glücklicherweise ist Inverness nicht deutlich größer als Aberdeen, von daher war es mit der Sucherei auch recht schnell vorbei. Immerhin habe ich auf dem Weg schonmal die Vorweihnachtsstimmung auffangen können, wenn auch nur in Form eines riesigen Teddys.

In der Busstation gab es dann eine positive Überraschung, von Inverness konnte man eine dreieinhalbstündige Tour zu und auf Loch Ness buchen. Inbegriffen waren 2 Busfahrten mit einem kleinen Privatbus, eine Bootsfahrt auf Loch Ness, ein Besuch in Uruqhart Castle und natürlich das Loch Ness Exhibition centre, wo es dann Nessy nachbauten gab. Alles natürlich inklusive einem Führer der sich sehr gut auskannte (und einer der coolsten alten Männer war den dich jemals zu Gesicht bekomme habe).

Vorher hatte ich aber noch eine gute Stunde Zeit, die ich zum Mittagessen nutzte – iund ich habe mich getraut. Es gabs Scots Pie – Blätterteig gefüllt mit bestem Haggis. Wer immer noch nicht weiß was das ist: Die Lunge, das Herz und die Leber eines Schaafes, gekocht im eigenen Magen und dann püriert. Gar nich mal so schlecht, aber mein Leibgericht wird es sicher nicht ;) . Danach ging es dann zur Tour.

Zunächst ging es in 20 minuten zum Bootsteg. Der Weg dahin war recht unspektakulär, auch wenn Inverness ziemlich schön ist. Die Bootsfahrt war interessant aber auch nich wirklich aufregend.  Auch wenn wir schon beim Einsteigen die ersten Verluste zu beklagen hatten (zwei Asiaten hatten das mit den Abfahrtszeiten nich so ganz kapiert), ging es dann doch beschwingt über denn See. Das Monster haben wir dann leider nicht gesehn. Dafür aber eine echt sehenswerte Landschaft.

Uruqhart castle is auch recht schön – eine der wenigen Burgen die die Engländer erfolgreich eingenommen hatten, wenn auch nich für lang. Heute stehen nur noch Ruinen, weil einer der schottischen Clans das Teil eher in die Luft jagen wollte als es einem anderen Clan zu überlassen. Man besorgte sich also einen Französischen Ingeneur, der sich prompt mit in die Luft jagte – ein Beispiel französischer Ingeneurskunst, genau wie Citroen.
Ich muss aber trotzdem sagen, Dunnotar Castle war als Ruine deutlich sehenswerter – alleine wegen dem Meer rund rum.

Weiter ging es dann zum Loch ness exhibition centre. Der Eintritt hätte normalerweise 6  £ gekostet. 6 £ die sich nicht wirklich gelohnt hätten, denn ausser einer halbstündigen Video Tour auf unterem Wikipedia Niveau gab es eigentlich nichts zu sehen, ausser eines der Boote vom Loch ness Projekt.
Alles in allem aber nicht wirklich spannend.

Um 6 ging es dann Zurück gen Heimat. Im Fazit, Loch ness sollte man sich angucken, das ganze drumherum kann man sich aber sparen (zumindest das Exhibition centre.

Bilder hierzu gibt es dann morgen abend, bis dahin müsst ihr euch noch gedulden.


Antworten

  1. Ich sehe zwar nur drei Bilder dafür ist das zweite vom See sensationell. Der Teddy wirkt dagegen ein wenig verhungert :)


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